Werstoffe und Recycling

Was ist die Gelbe Tonne, was ist der Gelbe Sack?

Die Gelbe Tonne, in manchen Regionen (außer München) aufgrund der höheren Praktikabilität auch als Gelber Sack vertreten, ist für Verpackungen gedacht. Die Entsorgung der gelben Behälter ist durch das sogenannte Duale System, das sich aus privaten Entsorgungsfirmen und Regierungsbehörden zusammensetzt, geregelt.

Gelber Sack für Wertstoffe

In den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne gehören Wertstoffe die wiederverwendet werden können.

Was darf in die Gelbe Tonne, in den Gelben Sack?

Als „gelber Abfall“ werden Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech, oder Verbunden daraus bezeichnet. Die definierende Eigenschaft ist, dass sie aus mindestens zwei dieser Komponenten bestehen, die sich nicht von Hand trennen lassen. Alles, was nach dem Einkauf an Verpackung übrigbleibt, darf in den Gelben Sack. Papier und Glas gehören nicht in die gelben Behälter. Was genau in den Behälter darf, steht auch übersichtlich vorne drauf. Achtet einfach auch auf den grünen Punkt. Der ist auf jeder Verpackung vorhanden, die in die Gelbe Tonne darf.



Zum Beispiel dürfen folgenden Produkte in die Gelbe Tonne:

  • Kunststoff: Becher (z.B. Jogurtbecher), Styroporschalen für Lebensmittel, Plastiktüten, Plastikflaschen (z.B. Spül-, Waschmittel-, Saftflaschen), Gebrauchsgegenstände z.B. Plastikschüsseln, Spielzeug
  • Metall: Getränke- und Konservendosen, Flaschenverschlüsse, Töpfe, Werkzeug, Besteck, Schrauben
  • Verbundstoff: Getränkekartons, Kaffeevakuumverpackungen, beschichtete Tiefkühlverpackungen

In welchen Müll kommt Styropor?

Es wird allgemein zwischen zwei Arten von Styropor unterschieden: Dem alltäglich verwendeten Styropor (z.B. Verpackungen) und den Styroporplatten, die als Baustoff verwendet werden. Letztere werden, aufgrund des giftigen Flammschutzmittels HBCD, seit 2016 als gefährlich eingestuft und gehören in den Sondermüll. Das Styropor aus dem Haushalt wird in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack entsorgt.