Das Gebirge sauber halten

Müll beim Wandern und in den Bergen

Leider findet man Müll nicht nur bei den täglichen Spaziergängen mit dem Hund in den heimischen Wäldern und Feldern, sondern auch in den Bergen beim Wandern fällt es bei Ausflügen mit der Familie vermehrt auf. Das große Problem hier, wie soll der Abfall jemals wieder vom Berg zurück ins Tal?




Eine Müllabfuhr gibt es hier nicht, die meisten Wege sind nur zu Fuß und bestimmte Bereiche nur mit viel Aufwand und mit Seil und Klettergurt zu erreichen. Etwa dann, wenn die Wanderer ihren Abfall einfach irgendwo achtlos vom Weg oder Fels werfen. Dieser wird dann durch Wind, Regen oder Tiere an die unzugänglichsten Stellen verteilt.

3 Tricks um Müll beim Wandern zu vermeiden

Wenn ich meinen Unrat, den ich beim Wandern oder Bergsteigen in die Natur bringe, selbst wieder ordentlich entsorge, so hat das gleich zwei was gutes:

  1. Ich halte selbst die Umwelt sauber und trage nicht zur kritischen Verschmutzung der Berge bei
  2. Dort, wo kein Müll liegt, wird erwiesenermaßen auch weniger Müll weggeworfen.

Außerdem hoffe ich, dass vielleicht etwas in den Köpfen der Menschen passiert, wenn sie sehen, dass es Menschen gibt, die ihren eigenen Abfall mitnehmen und den Müll anderer sogar aufsammeln.

„Gut geht, wer ohne Spuren geht“

Laozi, chinesischer Philosoph 6. Jahrhundert v.Chr.

Plastikbecher vom Joghurt, Bananenschalen, Alufolie, Zigarettenstummel, Getränkeflaschen aus Plastik– all das findet man auf jeder Wanderung in den Bergen am Wegrand. Hier drei einfache Tipps, wie du ganz einfach Müll in den Bergen vermeiden kannst:



1. Wiederbefüllbare Flaschen verwenden

Wenn du wiederverwendbare Flaschen benutzt, vermeidest unnötigen Plastikabfall beim Wandern. Hier gibt es ganz unterschiedliche Produkte, z.B. Edelstahl- oder BPA-freie Plastikflaschen.

Je nach Witterung und Wandergebiet eignen sich verschiedene Modelle. Thermoskannen halten die mitgebrachten Getränke wahlweise warm oder kalt; sogenannte Filterflaschen filtern mögliche Unreinheiten aus dem Wasser, wenn du unterwegs Wasser aus Bächen oder aus stehenden Gewässern schöpfen willst.

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2. Brotzeitboxen mitnehmen

Wer seinen Proviant bereits zuhause in eine Brotzeitbox packt, vermeidet unnötige Plastiktüten oder Alufolie mit auf den Berg zu nehmen. Außerdem kannst du nach der Rast, deine Bananenschale, deinen Apfelkern oder sonstigen Abfall bequem und sauber zurück in deinen Rucksack packen.

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3. Mülltüten im Rucksack dabei haben

Die goldene Regel am Berg, wonach man seinen Müll nicht zurücklässt, gilt natürlich nicht nur für die Wanderung, sondern gleichermaßen für den Aufenthalt auf der Berghütte. Ganz gleich ob Brotzeitabfall, Taschentuch oder Zigarettenkippe (wobei man in der Natur ja auch nicht rauchen muss!): Der am Berg beim Wandern produzierte Müll muss irgendwie wieder zurück ins Tal und dort ordentlich entsorgt werden. Pack‘ dir deshalb eine Mülltüte in den Rucksack, in die du deinen Abfall für den Rücktransport packen kannst. Viele Hütten stellen zudem verrottbare Mülltüten aus Stärke zur freien Entnahme zur Verfügung.

Kleiner Tipp: nimm auch ein paar Einweghandschuhe mit, dann kannst du die eine oder andere Verpackung von deinen Vorgängern netterweise auch gleich noch mit entsorgen.

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Fazit:

So wenig Müll wie möglich mit auf den Berg nehmen. Und wenn am Berg Abfall anfällt, einfach zurück in den Rucksack packen und im Tal entsorgen. Was du als volle Packung mühevoll bergauf getragen hast, schaffst du doch geleert leicht auch wieder bergab… oder? ;-)

So lange dauert die Verrottung von Abfällen in den Bergen

Durch die niedrigere Temperatur in der Höhe dauert der Abbauprozess viel länger, als im Tal. Und Müll am Berg sieht nicht nur unschön aus, sondern stellt auch für die Bergtiere eine echte Gefahr dar. Nicht nur Plastikabfall, der in den Bergen vor sich hin modert vergiftet Tiere und Kleinstlebewesen und verschmutzt tausende Liter Wasser jährlich.

  • Kaugummi: 5 Jahre
  • Zigarettenstummel: 2 – 7 Jahre
  • Taschentuch: 1 – 5 Jahre
  • Bananenschale: 1 – 3 Jahre
  • Nylonfasern: 60 Jahre
  • Plastiktüte: 120 Jahre
  • Blechdose: 500 Jahre
  • Plastikflasche: 500 – 1.000 Jahre

Quelle: https://www.bergwelten.com

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